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Alles Wichtige kurz erklärt

FAQ - Häufig gestellte Fragen | Voltvera

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Batteriespeicher, Wirtschaftlichkeit, Technik und unsere Zusammenarbeit.

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Wirtschaftlichkeit & Finanzierung

Was kostet ein Batteriespeicher?

Die Investitionskosten hängen primär von Leistung (kW), Kapazität (kWh), Netzanschluss (NS/MS), Einbindung in die elektrische Infrastruktur sowie Sicherheits- und Standortanforderungen ab. In der Praxis wird ein Speicher immer auf Ihren konkreten Anwendungsfall dimensioniert, daher liefern wir die Kosten typischerweise als individuelles Business-Case-Set statt als pauschale Zahl.

Wie viel Geld kann ich mit einem Speicher pro Jahr sparen?

Typische Einsparungen liegen häufig im Bereich von 20–45 % Ihrer Stromkosten. Das genaue Potenzial hängt u. a. ab von Ihrem Lastprofil (Spitzen, Volatilität, Bandlast), Ihrer Tarifstruktur und Netzentgelten (Leistungspreise, Zeitfenster, Sonderregelungen) sowie der Nutzungsstrategie (Peak Shaving, Atypik, Eigenverbrauch). Wir quantifizieren die Einsparung belastbar anhand Ihrer individuellen Gegebenheiten.

Wie lange dauert die Amortisation eines Batteriespeichers?

Die durchschnittliche Amortisationszeit unserer bisher dimensionierten Industrie- und Gewerbeprojekte liegt bei 3–4 Jahren. Entscheidend sind Standort, Netzebene, Dimensionierung, Betriebsführung und mögliche Förderungen. Wir rechnen konservativ und zeigen transparent, welche Annahmen den Business Case treiben.

Gibt es Förderungen oder Zuschüsse?

Ja – je nach Bundesland, Projektart und Rahmenbedingungen können Zuschüsse, zinsgünstige Kredite oder steuerliche Effekte in Betracht kommen. Wir prüfen passende Programme, bewerten die Voraussetzungen und unterstützen bei Antragstellung und Nachweisen.

Kann ich die Anlage auch ohne eigene Investition bauen lassen?

Ja. Voltvera bietet Batteriespeicher auch als Contracting-Modell an. Das bedeutet: Voltvera (oder ein Finanzierungspartner) übernimmt die Investition. Sie zahlen eine vertraglich definierte monatliche Rate bzw. eine erfolgsabhängige Vergütung aus den realisierten Einsparungen, mit klar geregelten Service-, Verfügbarkeits- und Leistungsparametern.

Wie sieht ein typischer Business Case aus?

Wir liefern eine strukturierte Business-Case-Logik, typischerweise bestehend aus CAPEX (Speicher, Wechselrichter/PCS, EMS/Steuerung, Trafostation, Installation, Schutzkonzept, Netzanschluss), OPEX (Wartung/Service, Betriebsführung, Monitoring, Versicherungen) und verschiedenen Szenarien (Netzentgelte/Tarife, Lastprofiländerungen, Betriebsstrategie, Verfügbarkeiten, Zyklen/Degradation).

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Technik & Funktion

Was ist Peak Shaving?

Peak Shaving bedeutet, kurzfristige Lastspitzen zu reduzieren. Diese Spitzen treiben häufig Leistungspreise und Netzentgelte und können Ihren Stromkostenblock überproportional erhöhen. Ein Batteriespeicher liefert in diesen Momenten Leistung aus dem Speicher („kappt" die Spitze) und senkt dadurch planbar die kostenrelevanten Spitzenwerte.

Was ist atypische Netznutzung?

Atypische Netznutzung ist eine Netzentgeltregelung, bei der Unternehmen mit ungewöhnlichem Lastverhalten (z. B. Lastspitzen außerhalb bestimmter Hochlastzeitfenster) reduzierte Netzentgelte erhalten können. Ein Speicher kann Lasten gezielt aus Hochlastzeitfenstern heraus verschieben und so helfen, die Anforderungen zu erfüllen – sofern die regulatorischen Bedingungen am Standort passen.

Was ist die 2.500h-Regel?

Die 2.500h-Regel bezieht sich auf Konstellationen, in denen das Verhältnis aus Jahresarbeit und höchster Leistungsspitze tarif- und netzentgeltseitig relevant ist. Ein Speicher kann durch Reduktion der Leistungsspitze bzw. Lastverschiebung dabei helfen, in eine günstigere Tarifstruktur zu kommen – immer abhängig von Ihrem Netzbetreiber, Tarifmodell und Messkonzept. Wir prüfen das standortbezogen.

Welche Technologien werden eingesetzt?

Wir setzen auf Industrie-BESS (Battery Energy Storage Systems), präferiert mit Lithium-Ionen-Technologie (hohe Zyklenfestigkeit, erprobte Lieferkette, gute Effizienz). Die Systeme sind modular skalierbar, für den Dauerbetrieb ausgelegt und werden inklusive passender Leistungselektronik (PCS) und Energiemanagementsystem (EMS) integriert.

Bieten Sie auch deutsche Technik an?

Ja, wir sind hersteller- und technologieoffen. Unser Ziel ist immer die wirtschaftlich attraktivste und technisch passende Lösung. Wenn Sie Anforderungen an Herkunft, Hersteller oder Zertifizierungen haben (z. B. hergestellt in Deutschland), berücksichtigen wir diese im Auswahl- und Ausschreibungsprozess transparent.

Wie groß ist so ein Speicher?

Das hängt von Leistung und Kapazität ab. Viele Lösungen starten bei einer Stellfläche in der Größenordnung von 1–2 Europaletten und lassen sich modular erweitern. Installation ist innen oder außen möglich – abhängig von Platz, Sicherheitskonzept, Brandschutzanforderungen und Netzanschlusssituation.

Wie wird entschieden, wann gespeichert und entladen wird?

Das übernimmt das Energiemanagementsystem (EMS) automatisch. Es optimiert auf Basis von Ihrem Lastprofil (historisch + live), Tarif-/Netzentgeltlogik und Zeitfenstern, ggf. PV-Erzeugung und Eigenverbrauch sowie vereinbarten Prioritäten. Sie müssen nichts manuell steuern – Sie erhalten Monitoring und Berichte zur Transparenz.

Wie sicher sind Batteriespeicher (Brandschutz, Normen, Monitoring)?

Sicherheit ist zentral. Industrielle Speichersysteme werden mit mehrstufigen Schutzkonzepten betrieben: Batteriemanagementsystem (BMS) mit Temperatur-/Spannungsüberwachung und Abschaltlogik, Brand- und Sicherheitskonzept passend zum Aufstellort, Monitoring & Alarming (24/7 optional) mit klaren Eskalationswegen sowie Integration nach geltenden Normen. Wir stimmen das Konzept frühzeitig mit allen relevanten Stakeholdern ab.

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Umsetzung & Aufwand

Wer ist Voltvera?

Voltvera ist Full-Service-Anbieter für Batteriespeicherlösungen in Industrie und Gewerbe. Wir verbinden Batterie- und Energiewirtschafts-Know-how mit Projektumsetzung. Von der Potenzialanalyse über Planung, Beschaffung, Installation und Inbetriebnahme bis zu Betrieb und Optimierung liefern wir eine Lösung, die technisch sauber, regulatorisch tragfähig und wirtschaftlich nachvollziehbar ist.

Wie läuft ein Projekt mit Voltvera ab?

Typischer Ablauf: 1. Potenzialanalyse & Business Case (Lastgänge, Tarife, Netzentgelte, Use-Cases), 2. Technische Planung (Dimensionierung, Aufstellkonzept, EMS-Strategie, Schutzkonzept), 3. Umsetzung (Lieferung, Installation, Tests), 4. Inbetriebnahme & Optimierung (Performance-Feintuning, Monitoring).

Welche Daten brauchen Sie von uns?

Für eine belastbare Analyse typischerweise: 15-Minuten-Lastgänge (mind. 12 Monate, ideal 24 Monate), Angaben zu Tarifen und Netzentgelten (Preisblatt, Leistungspreise, Zeitfenster, Vertragsdaten) sowie Informationen zu Eigenstrom/EV-Laden (falls vorhanden oder geplant).

Wie viel muss ich als Kunde selbst machen?

Sehr wenig. Sie stellen die genannten Basisdaten bereit und benennen einen technischen Ansprechpartner für Rückfragen. Alles Weitere rund um Planung, Koordination, Umsetzung und Betrieb übernehmen wir, abgestimmt auf Ihre internen Freigabeprozesse.

Wie lange dauert die Umsetzung realistisch?

Je nach Projektkomplexität typischerweise 3–6 Monate, beeinflusst durch Netzabstimmungen, Lieferzeiten, Aufstell-/Brandschutzkonzept und Integrationsaufwand.

Stört die Umsetzung meinen laufenden Betrieb?

In der Regel nein. Wir planen Installation und Umschaltungen so, dass Eingriffe minimal bleiben und – wenn notwendig – in abgestimmten Zeitfenstern erfolgen. Ziel ist eine Umsetzung, die Ihre Produktion nicht beeinträchtigt.

Muss ich baulich etwas vorbereiten?

Meist nicht. Wir prüfen frühzeitig Platz, Fundament/Tragfähigkeit, Zugang, Kabelwege und Sicherheitsanforderungen. Falls Anpassungen nötig sind, identifizieren wir diese früh und halten den Aufwand so gering wie möglich.

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Betrieb & Wartung

Wer betreibt und überwacht die Anlage?

Auf Wunsch übernimmt Voltvera Betriebsführung und Fernüberwachung inklusive Monitoring, Reporting und Optimierung. Alternativ ist auch ein Betrieb durch Ihr Team möglich – dann schulen wir Ihre Mitarbeitenden und liefern die nötigen Prozesse und Handbücher.

Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Je nach Nutzung und Technologie liegt die technische Lebensdauer häufig bei 15 Jahren. Für die Finanzplanung rechnen wir konservativ mit 12 Jahren und berücksichtigen Degradation, Garantien und das geplante Einsatzprofil.

Wer ist mein Ansprechpartner nach der Inbetriebnahme?

Sie behalten einen festen Voltvera-Ansprechpartner für Betrieb, Service, Optimierung und wirtschaftliche Fragestellungen – inklusive regelmäßiger Performance-Checks, wenn gewünscht.

Was passiert am End of Life?

Batterien werden regulatorisch sauber behandelt: Der Hersteller ist zur Rücknahme und Recycling verpflichtet. Zusätzlich kann – abhängig vom Zustand – ein Second-Life-Pfad wirtschaftlich sinnvoll sein (z. B. für weniger anspruchsvolle Anwendungen).

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Voraussetzungen & Eignung

Ab welchen Voraussetzungen lohnt sich ein Speicher?

Oft wirtschaftlich sinnvoll ab ca. 100.000 € Stromkosten/Jahr bzw. grob ab ~400.000 kWh/Jahr – oder bei stark schwankendem Lastprofil und hohen Leistungsspitzen. Entscheidend sind aber weniger starre Schwellen als Ihr konkretes Netzentgelt-/Tarifsetup und Lastverhalten. Wir prüfen das individuell und belastbar.

Brauche ich eine bestimmte Anschlussleistung oder Infrastruktur?

In vielen Fällen genügt ein normaler Nieder- oder Mittelspannungsanschluss. Wir prüfen Netzkapazität, Anschlussbedingungen und Integrationsmöglichkeiten und planen die elektrische Einbindung passend zu Ihrer Anlage.

Kann ich den Speicher auch bei Eigenstromerzeugung nutzen (z. B. PV)?

Ja. In Kombination mit PV ergeben sich zusätzliche Vorteile: PV-Überschüsse können gepuffert, Eigenverbrauch erhöht und gleichzeitig Lastspitzen reduziert werden. Das EMS optimiert die Prioritäten nach Ihren Zielen.

Bietet Voltvera auch Photovoltaik-Lösungen an?

Ja. Wir integrieren PV-Anlagen auf Wunsch ins Gesamtkonzept, inklusive Wirtschaftlichkeitsprüfung, Planung und Umsetzung – und stimmen PV, Speicher und Steuerung so ab, dass die Gesamtwirtschaftlichkeit passt.

Geht das auch, wenn ich Mieter des Gebäudes bin?

Ja, in der Regel mit Zustimmung des Eigentümers. Wir haben Erfahrung mit Mietkonstellationen (inkl. vertraglicher Gestaltung, Flächen-/Nutzungsrechten) und finden pragmatische Umsetzungswege.

Ihre Frage war nicht dabei? Dann schreiben Sie uns doch gerne.